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Neuer Essensraum für kleine Feinschmecker
Wärme, Gemütlichkeitund HerzblutDie Evangelische Kindertagesstätte „Plumpaquatsch“ in Selters hat einen neuen Essensraum. Der helle, freundlich gestaltete Speisesaal bietet auf rund 50 Quadratmetern Platz für die kleinen Feinschmecker des Ganztagsbereiches, die ihr Frühstück sowie das Mittag- und Nachmittagsessen nun nicht mehr im benachbarten Gemeindehaus zu sich nehmen müssen. Der neue Essensraum gehört zu den letzten Maßnahmen der umfangreichen Kita-Renovierung, die vor rund vier Jahren mit der Badsanierung begann und im Frühjahr 2012 mit der Neugestaltung der Außenanlagen abgeschlossen sein wird.
Unterschiedliche KulturenZurzeit sind 33 der insgesamt 66 kleinen Kita-Besucher Ganztagskinder. Kinder, die aus völlig unterschiedlichen Kulturen stammen: „Bei der Planung des Essensraumes haben wir nicht nur auf eine familienähnliche Atmosphäre geachtet, sondern auch Gegenstände aus verschiedenen Regionen der Welt integriert“, erklärt Kita-Leiterin Nicole Salamon und zeigt auf einen großen Fächer aus Fernost und einen arabischen Läufer. Auch der Rest des Raumes ist so gestaltet, dass sich die Jungen und Mädchen in ihm wohlfühlen können: An der Decke sorgen Ballonlampen für ein angenehm weiches Licht, Dank der schallschluckenden Decke bleibt der Lautstärkepegel erträglich, und helle Farben verbreiten eine freundliche Atmosphäre. Viel HerzblutVon der sind auch die Festredner während der offiziellen Einweihungsfeier begeistert: „Ich habe selten einen Essensraum gesehen, in dem soviel Wärme, Gemütlichkeit und Herzblut steckt“, lobt beispielsweise der Selterser Pfarrer Winfried Wehrmann und spricht den Gästen damit wohl aus der Seele. Zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen im Sommer plant das Team der Kindertagesstätte eine große Einweihungsfeier. „Zu der sind dann selbstverständlich auch die Eltern und die Kinder eingeladen. Schließlich haben sie die Arbeiten maßgeblich begleitet“, betont Nicole Salamon. 140.000 Euro hat der neue Essensraum gekostet, wobei die endgültige Summe erst nach dem Ende aller Maßnahmen feststeht. Geschultert werden die Kosten von der Landeskirche, dem Land, dem Westerwaldkreis und der Kirchengemeinde Selters. (bon)
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