Unsere neue Pfarrerin stellt sich vor...

...und viele gratulieren

Liebe Gemeinde,
mein Name ist Swenja Müller. Im November 2018 habe ich die Vakanzvertretung in der Ev. Kirchengemeinde Selters übernommen und werde nun ab 1. August diesen Jahres meinen Dienst als Pfarrerin bei Ihnen antreten. Ich bin verheiratet mit Michael Müller, der in der Verbandsgemeinde hier in Selters arbeitet. Wir haben zwei Kinder: Malina (14) und Jonathan (10). Meine Familie und ich leben in Marienrachdorf. Hier sind wir zu Hause.
Damit sie kurz wissen, wer ich bin: geboren wurde ich hier im Westerwald - in dem kleinen Dörfchen Borod, wo ich auch aufgewachsen bin. Nach meinem Studium in Marburg und Tübingen habe ich mein Vikariat in Rückeroth gemacht und danach meine erste Pfarrstelle in Kroppach angetreten. Von dort wechselte an das Evangelische Gymnasium in Bad Marienberg, wo ich nun seit fast 12 Jahren als Schulpfarrerin gearbeitet habe.
Die Kirchengemeinde Selters habe ich in der Vertretungszeit kennen und schätzen gelernt und freue mich sehr, auf eine gemeinsame Zusammenarbeit. Mir ist es ein Herzensanliegen, zu entdecken, wie Glaube und die frohe Botschaft des Evangeliums Menschen verändert, Ihnen Zukunft schenkt und Ängste nimmt. Neue und andere Formen von Kirche und kirchlichen Angeboten finde ich sehr spannend und möchte Sie gerne hier in Selters gemeinsam mit Ihnen etablieren und initiieren. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen auf dem Markt am Donnerstag oder in den Gottesdiensten und anderen Angeboten unserer Kirchengemeinde.
Ihre Swenja Müller
Pfarrerin

 

Die Kinder und Erzieher der ev. Kita rufen "AHOI"

Es gibt gute Neuigkeiten für und in unserer Gemeinde. Die Pfarrstelle Selters ist zum 01.08.2020 wieder besetzt. Wir freuen uns mit Ihr und für uns und wünschen Pfarrerin Svenja Müller von Herzen alles Gute und Gottes Segen.


"Ahoi" rufen die Piraten,
"Ahoi" ruft der Kapitän.
"Ahoi" ruft die ganze Mannschaft.
Wir woll`n auf Reisen geh`n!
Getreu diesem Kinderlied freut sich die ganze Mannschaft der
ev. Kindertagesstätte "Plumpaquatsch" auf Pfarrerin S. Müller
als neue Kapitänin an Bord! Gemeinsam mit ihr, dem
Kirchenvorstand, dem Personal der Kita und allen Familien
wollen wir auf Reisen geh`n ...

 

Das ev. Pfarrbüro sagt "WILLKOMMEN"

Nachdem wir nun schon einige Monate toll zusammen gearbeitet haben, freue ich mich, dass Pfarrerin Swenja Müller meine neue Chefin wird. Ich bin mir sicher, dass sie für alle Bereiche der Kirchengemeinde Selters ein großer Gewinn ist. Möge Ihre Arbeit ein Segen für uns alle sein.

 

Ich wünsche dir, dass du deinen Tag lächelnd beginnen kannst,

in froher Erwartung all der vielfältigen Aufgaben, die auf dich warten

und all der Begegnungen, die dir geschenkt werden;

dass du aber auch die nötige Geduld  hast, das zu ertragen,

was dir lästig ist oder was dir überflüssig erscheint.

K.P.

 

Der Kirchenvorstand redet von einem "6er im Lotto"

Vor vielen Jahren unterhielt die Gemeinde in Rückeroth ein Jugendhaus „Baustelle“; dort lernte ich ein junges Mädchen namens Swenja kennen. Sie und ihr Freund- heute ihr Ehemann- waren dort eifrig in der Jugendarbeit tätig.

Jetzt, viele Jahre später, brauchte die Gemeinde in der Vakanz eine/n Aufsichtspfarrer/in, um den Kirchenvorstand bei seiner Arbeit zu beaufsichtigen und zu unterstützen. Wer wurde uns vom Dekanat zugewiesen? Frau Pfarrerin Swenja Müller. Es begann eine erfreuliche und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Swenja und dem KV, denn der Einsatz der Aufsichtspfarrerin für die Gemeinde war vorbildlich.

So kam bald die Frage auf: „Swenja, warum bewirbst du dich nicht auf die freie Pfarrstelle in Selters?“ Anfangs erhielten wir nur Absagen, aber der liebe Gott muss seine Hand im Spiel gehabt haben, denn eines Tages sickerte durch, Swenja hatte sich doch beworben.

Der KV jubelte und mit ihm die Leitung unserer Kindertagesstätte. Als dann die Bewerbungsfrist abgelaufen war, war die einstimmige Wahl von Swenja nur ein Kinderspiel. Ein Gottesdienst mit Probepredigt musste auch nicht mehr stattfinden, da Pfarrerin Müller schon mehrere Gottesdienste in unserer Kirche gehalten hatte; selbst ein „Gottesdienst oben ohne“ hatte die Gemeinde klaglos hingenommen.

Wenn jetzt Dekanat und Kirchenverwaltung in Darmstadt trotz Corona zügig arbeiten, können wir unsere neue Pfarrerin zum 1. August willkommen heißen. Wie wir die Inthronisationsfeierlichkeiten gestalten, hängt noch von den Viren ab.

Da Swenja und ihre Familie im Westerwald verwurzelt sind, gehen wir von der Annahme aus, dass unsere neue Pfarrerin der Gemeinde etwas länger erhalten bleibt und uns nicht wieder nach drei Jahren davonläuft.

Das ist doch wirklich ein „6er im Lotto“!

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