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KonfirmandenNeues Konzept des KonfirmandenunterrichtesUnterricht beginnt einige Wochen vor den SommerferienSchon einige Male wurde im Pfarrbüro angerufen, wann der neue Konfirmandenjahrgang denn anfinge. Erst einige Wochen vor den Sommerferien, so die Antwort. Aber warum das? Mit dem neuen Konfirmandenjahrgang soll auch eine neue Art des Konfirmandenunterrichts angeboten werden. Ausgangspunkt aller Überlegungen war die Erfahrung, dass immer mehr Schulen Ganztagsunterricht anbieten. Da gab es hier und da schon Anfragen besorgter Eltern wegen möglicher Überschneidungen. Zwar kann eine Schulbefreiung für den Dienstagnachmittag gewährt werden, aber dies liegt im Ermessen der jeweiligen Schulleitungen und ist im Hinblick auf das schulische Einzugsgebiet kaum überschaubar. So gehen die Kinder in Ransbach oder Montabaur oder in Selters oder ganz woanders zur Schule. Da kann keine gemeinverbindliche Regelung getroffen oder erwartet werden. Auch hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass viele Kinder erst recht spät und dementsprechend erschöpft aus der Schule kommen, was für den Konfirmandenunterricht nicht gerade förderlich ist. Vor diesem Hintergrund wird der Konfirmandenunterricht in Selters neu gestaltet. Neben Zeiten eines reduzierten wöchentlichen Unterrichts, wird es auch Treffen an Freitagen und/oder Samstagen geben, wo besondere Aktionen geplant sind, wie zum Beispiel gemeinsames Kochen, Musizieren oder Wandern. An diesen Tagen soll das Gruppenerlebnis im Vordergrund stehen, allerdings nicht ohne den Bezug zu biblischen Themen. Mehr Bezug zum kirchlichen LebenDarüber hinaus sollen die Konfirmanden auch die Gemeindeangebote wie verschiedene Gruppen und Kreise oder auch weitere kirchliche Einrichtungen im Einzugsbereich besser kennenlernen. Dazu machen sie kleine Hospitationen und schreiben einen Bericht. Mitmachen in GottesdienstenAuch im Bezug auf den Gottesdienstbesuch sind Änderungen geplant. Zunächst soll es in Zukunft monatlich einen Gottesdienst geben, der besonders auf Konfirmanden und deren Familien ausgerichtet ist. Dazu sind also auch die Eltern und die Geschwister herzlich eingeladen. Diese und auch andere Gottesdienste werden von den Konfirmanden zum Teil selbst gestaltet oder mit gestaltet. Im normalen Gottesdienst besteht die Möglichkeit nicht nur durch Anwesenheit zu glänzen, sondern auch durch kleine Hilfen bei den Lesungen oder im Küsterdienst. Das hört sich viel an? Sicherlich tut es das, aber nicht alle Angebote sind Pflicht, manche werden auch freiwillig wahrgenommen werden können. Wie sich das im Einzelnen darstellt wird in einem Elternbrief mit festen Terminen genauer dargelegt. Dadurch entsteht auch eine gewisse Planungssicherheit für die jeweiligen Familien, und jeder kann sich schon lange vorher darauf einstellen. | ![]() |
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